Hundesprache

Mimik und Körpersprache richtig deuten.

Kommunikation kann nur funktionieren, wenn beide Partner die gleiche Sprache sprechen. Für Handlungen und Verhaltensweisen gilt das ebenfalls. Mensch und Hund kommunizieren permanent miteinander. Klappt es mit der Kommunikation bedeutet das ein entspanntes Miteinander, kommt es dabei zu Missverständnissen führt dies zu Stress auf beiden Seiten.

Meine Lieblingsseite im Buch von Barbara Schöning und Kerstin Röhrs ist die Doppelseite mit den Ausdrucksregionen der verschiedenen Rassen. Hier wird sehr deutlich, dass es das Ausdrucksverhalten nicht gibt, denn es variiert von Rasse zu Rasse. Eine leichte Unsicherheit sieht, nicht nur durch den unterschiedlichen Körperbau, beim Australien Shepard ganz anders aus, als bei der Französischen Bulldogge. Im Zusammenleben mit unseren Hunden ist es sehr wichtig, auch kleine Unterschiede im Ausdruck und in der Stimmung zu erkennen und richtig einzuordnen, um darauf angemessen reagieren zu können.

Biuchtipp

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Streicheleinheiten

Streicheln ist eigentlich keine hündische Verhaltensweise oder habt ihr schon mal beobachtet, wie ein Hund einem anderen mit der Tatze über den Kopf tätschelt? Wenn sich zwei Hunde „gut verstehen“ zeigen sie das durch Verhaltenselemente wie gegenseitiges Beknabbern, Belecken, durch Schnauzenzärtlichkeiten, durch Kontaktliegen … aber nicht durch in den Arm nehmen oder streicheln.

Welcher Streicheltyp ist euer Hund?

Streicheleinheiten-01Wie wir alle wissen, lieben unsere Hunde es (meistens), wenn wir sie streicheln. Doch nicht jeder Hund mag kräftig durchgeknuddelt werden. Manche bevorzugen ein sanfteres Angefasst-Werden. Da Hunde genauso unterschiedlich wie wir Menschen sind, mögen auch nicht alle gleich angefasst werden. Manche Hunde mögen es nicht, wenn man sie am Kopf streichelt, lieben es aber wenn man ihnen die Brust krault. Achtet auf die Reaktionen eurer Hunde, dann werdet ihr schnell herausfinden, welcher Art von gestreichelt werden, eurem Hund gefällt und vor allem gut tut. Weiterlesen

Gegen den Strich

Bestimmt hattet ihr auch schon Begegnungen mit Menschen, die einfach und ohne zu fragen auf euren Hund zugelaufen sind, um ihn zu streicheln. Sie wirken dann fast wie ferngesteuert und ignorieren jede noch so freundliche Bitte dies nicht zu tun.

Seele streicheln

Aber warum benehmen wir und viele unserer Mitmenschen uns so „kopflos“? Vielleicht weil unser Berührungssinn einer der wichtigsten Sinne ist den wir haben? Streicheln kann die Physiologie unseres Körpers entscheidend beeinflussen: die Herzfrequenz und den Blutdruck senken, Stress reduzieren, uns beruhigen, das Immunsystem stärken … und es setzt sogar Glückshormone frei.
Wenn wir einen Hund streicheln, streicheln wir unsere Seele. Weiterlesen

Heilpflanzen für Hunde

Gleich mal vorneweg: Dieses Buch sollte in keinem guten Hundehaushalt fehlen. Egal ob euer Hund an Allergien, Blasenentzündung oder Husten leidet, ob er sich eine Wunde zugezogen hat oder ob ihn altersbedingt Schmerzen am Bewegungsapparat plagen – gegen fast jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen. Selbstverständlich soll das jetzt nicht heißen, dass der Gang zum Tierarzt oder Tierheilpraktiker überflüssig ist. Das Buch „Heilpflanzen für Hunde“ gibt gut umsetzbare Anregungen, Tipps und Rezepte, wie man leichtere Beschwerden erst einmal mit dem, was die Natur so bietet, heilen kann.

Gleich am Anfang erfahrt ihr viel über Heilpflanzen im Tierreich, darüber wie Tiere gezielten Gebrauch von Heilpflanzen machen und diese sogar manchmal prophylaktisch zu sich nehmen. Weiterlesen

Muffins für Mia

Tiere nutzen Heilpflanzen instinktiv. Es gibt sogar Hunde, die ganz gezielt Gewürz- und Heilpflanzen fressen oder nach ihren Wurzeln graben. Sie wissen ganz genau welche Pflanzen sie zu sich nehmen müssen, um ihr Wohlbefinden wieder zurück zu erlangen. Seit ich angefangen habe, mich mit Heilpflanzen und deren positiver Wirkung zu beschäftigen, lässt mich das Thema nicht mehr los. Und so lud ich meine Freundin Sina und ihre 13-jährige Dobermann-Dalmatiner-Hündin Mia zum Spazieren gehen und anschließendem Muffins backen ein.

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Mia ist seit Sommer letzten Jahres bei Sina, davor verbrachte sie 2 Jahre lang im Stuttgarter Tierheim. Mia hat zwei große Leidenschaften: ausgedehnte Spaziergänge und schnell zu verputzende Mahlzeiten. Und so brauchte es keine große Überredungskunst erst mal nach draußen zu gehen.

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5 Hunde im Gepäck

Henry hatte immer nur einen einzigen Wunsch: einen Hund! Wie gerne hätte er auf all die vielen und sehr teuren Geschenke verzichtet, wenn dafür sein sehnlichster Wunsch in Erfüllung gegangen wäre. Doch seine Mutter wollte davon nichts wissen, denn sie hatte so rein gar nichts für Hunde übrig. Henrys Eltern waren reich. Doch ihm war das nicht wichtig. Er brauchte keine fünf Badezimmer und all die Hausangestellten auch nicht. Dafür hätte er sich über irgendetwas Lebendiges gefreut. Doch im ganzen Haus gab es nicht mal eine Spinne und der Garten bestand nur aus säuberlich geharktem Kies.

Buchtipp

 

Dann kam Henrys 10. Geburtstag und statt einem echten Hund, hatte seine Mutter einen Mann in einem Hundekostüm bestellt, der ein Geburtstagsständchen singen sollte. Sein Vater, der seinen Geburtstag mal wieder vergessen hatte, versuchte die Situation zu retten, indem er Henry am nächsten Tag zu „Rent-a-dog“ mitnahm. Das war eine Agentur, die einem geldgierigen Paar gehörte. Sie liehen Hunde für viel Geld für ein paar Stunden oder einen Tag aus. Die Kunden waren Menschen, die mit dem gemieteten Hund irgendeinen Zweck verfolgten. Doch all das wusste Henry nicht, als er sich unter den vielen Hunden, zielsicher einen kleinen Mischling mit dem Namen „Fleck“ aussuchte und sofort ins Herz schloss. Weiterlesen

Ich bin hier bloß der Hund

Anton, der aus einem alten Hütehunde-Geschlecht aus Ungarn stammt, weiß ganz genau worauf es im Leben ankommt: „Du musst die besten Plätze besetzen, wenn du ein gutes Leben haben willst …“ Der beste Platz ist zum Beispiel die Gartenbank neben der Haustüre, mit einem weiches Kissen drauf, ein wenig Sonne und ein bisschen Schatten und dazu ein Hauch von Bratenduft in der Luft … Da fängt er an zu träumen, von der Puszta, von riesigen Herden voller Graurinder, Wollschweinen und Zackelschafen, die es zu bewachen gilt und von seinem mutigen Onkel Ferec, der so manches Zackelschaf vor den Goldschakalen gerettet hat. Von ihm hat er alles gelernt, was für einen Hütehund wichtig ist. Ja, das Leben könnte so schön sein, wäre da nicht Mizzi, die große schwarze Familienkatze, die sich immer heimlich anschleicht und ihm mit ihren scharfen Krallen, seine besten Plätze streitig macht.

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Verwurzelt

Habt ihr heute schon gepflückt?

Das machen Sabine Küntzel und ihre 8 jährige Hündin Meggi beinahe täglich. Die Beiden sammeln essbare Wildpflanzen, die gerade jetzt ihre zarten Spitzen sehen lassen. Wildpflanzen gibt es in großer Auswahl in der Natur. Sie zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an wertvollen Vitalstoffen und vielfältigen Aromen aus. Für unsere Vorfahren waren sie jahrhundertelang Nahrung und Medizin zugleich. Sabine ist Tierheilpraktikerin und hat eine Tierheilpraxis in Stuttgart-Feuerbach. Meggi ist eine ehemalige Straßenhündin aus Kroatien.

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Und so pflücken und graben die Beiden je nach Jahreszeit und Laune, aber vorzugsweise:

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Löwenzahn (ist ein wahrer Energieriegel von der Wiese, der durch seine Bitterstoffe den gesamten Stoffwechsel ankurbelt) Weiterlesen

Sanft gerüttelt – Dorn-Therapie bei Hunden

Nachdem ich neulich selbst so gute Erfahrungen mit der Methode Dorn gemacht habe und schon nach einer Behandlung wieder schmerzfrei aus der Praxis laufen konnte, wollte ich auch mal miterleben, wie das Ganze bei und mit Hunden funktioniert.

Der Patient in Heike Bahrs‘ Naturheilpraxis im Stuttgarter Osten ist eigentlich Tommy. Tommy ist 13 Jahre alt und wurde vor 12 Jahren von seiner Besitzerin aus einer Tötungsstation in Barcelona gerettet. Inzwischen hört er nicht mehr so gut und das Sehen lässt auch nach. Er liebt aber nach wie vor Gemüse, vor allem Rote Beete. Doch noch mehr liebt er seinen Kumpel „Lucky“  der ihm – inzwischen auch schon 11 jährig, aber noch quietschfidel – immer mehr zur Seite steht. Auch Lucky ist aus dem Ausland, sein Frauchen fand ihn verlassen in einer Kiste an einem Strand in Griechenland. Weiterlesen

Wildwechsel

Die Gründe, weshalbTierhalter für Ihre Hunde kochen, sind vielfältig. Ein Grund ist der stetige Anstieg an Futtermittel-Allergien bei Hunden. Durchs Selberkochen kann man herausfinden, auf welche Inhaltsstoffe der Hund allergisch reagiert.

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Vor allem bei Hunden, die Nierenerkrankungen, Diabetes oder andere Stoffwechselstörungen haben, sollten bestimmte Nahrungsmittel gemieden werden. Beim Selberkochen kann man durch eine Ausschlussdiät sehr schnell herausbekommen, was der Hund verträgt (und was nicht). Außerdem hat man eine Kontrolle über die Zutaten.
Eine ausgewogene Mahlzeit sollte aus gekochtem Fleisch oder Fisch, Gemüse und einer Sättigungsbeilage, wie z.B. Kartoffeln bestehen.
Wenn man anfängt selbst zu kochen, sollte man genau beobachten, wie der Hund die Mahlzeit verträgt und ggf. das eine oder andere weglassen oder ersetzen. Weiterlesen