Will sei Dank – Memoiren einer Frau mit Hund

Eigentlich lese ich sehr schnell. Manchmal zu schnell. „Will sei Dank“ von Patricia B. McConnell, Autorin des bekannten Hunde-Ratgebers: „Das andere Ende der Leine“, konnte ich nicht schnell lesen. Mehr noch: Ich brauchte Pausen. Dabei ist das Buch spannend und unterhaltsam geschrieben und liest sich sehr flüssig. Patricia B. McConnell erzählt sehr offen über sehr schlimme Erlebnisse, die ihr Leben prägten, die sie verändert haben und die sie jahrzehntelang erfolgreich verdrängt hatte. So lange bis Will in ihr Leben trat. Ein schreckhafter, von unkontrollierbaren Ängsten erfüllter Border Collie Welpe. Patricia B. McConnell erkennt erst durch Will, dass sie in einem permanenten Panikmodus feststeckt, der sich ín einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) … Weiterlesen

Chefsachen: Rico, ein Leben als Schattenhund im Tierheim

„Tür zu, Licht aus … Ich lege mich auf mein Bett und presse die Augen zu, damit ich das nicht vorhandene Betthupferl nicht sehe. Also damit ich nicht sehen muss, dass ich nix hab. Da lieg ich nun, der Hund mit den meisten Paten (…) krank mit Rumpelbauch und ohne Essen, eingesperrt, kann mir nix selber besorgen, ausgeliefert … ich überlege mir, wie lange man das als Hund, der eh viel zu dünn ist, wohl überleben kann. Ich meine, ich habe ja keine Reserven, da geht man schneller tot. Während ich darüber nachdenke, döse ich weg … vermutlich falle ich gerade in ein Hungerkoma. Gute Nacht euer unterzuckerter Rico“ So … Weiterlesen

Frei Schnauze

Also da muss ich jetzt vielleicht doch ein bisschen ausholen. Wie ihr ja bereits wisst, heißt meine Lieblingsfotografin Elke Vogelsang. Das ist die mit der Hundeschnauzen-Obsession und dem wunderbaren Fotobuch „Nice Nosing you“, das ich euch bereits hier vorgestellt habe. Mit „Nice Nosing you“ unter dem Arm, bin ich letztes Jahr in den Ackermann Kunstverlag in München gestiefelt und habe da einfach mal nachgefragt, ob man daraus nicht einen Kalender machen könnte.

Gegen den Strich

Bestimmt hattet ihr auch schon Begegnungen mit Menschen, die einfach und ohne zu fragen auf euren Hund zugelaufen sind, um ihn zu streicheln. Sie wirken dann fast wie ferngesteuert und ignorieren jede noch so freundliche Bitte dies nicht zu tun. Seele streicheln Aber warum benehmen wir und viele unserer Mitmenschen uns so „kopflos“? Vielleicht weil unser Berührungssinn einer der wichtigsten Sinne ist den wir haben? Streicheln kann die Physiologie unseres Körpers entscheidend beeinflussen: die Herzfrequenz und den Blutdruck senken, Stress reduzieren, uns beruhigen, das Immunsystem stärken … und es setzt sogar Glückshormone frei. Wenn wir einen Hund streicheln, streicheln wir unsere Seele.

Verwurzelt

Habt ihr heute schon gepflückt? Das machen Sabine Küntzel und ihre 8 jährige Hündin Meggi beinahe täglich. Die Beiden sammeln essbare Wildpflanzen, die gerade jetzt ihre zarten Spitzen sehen lassen. Wildpflanzen gibt es in großer Auswahl in der Natur. Sie zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an wertvollen Vitalstoffen und vielfältigen Aromen aus. Für unsere Vorfahren waren sie jahrhundertelang Nahrung und Medizin zugleich. Sabine ist Tierheilpraktikerin und hat eine Tierheilpraxis in Stuttgart-Feuerbach. Meggi ist eine ehemalige Straßenhündin aus Kroatien.   Und so pflücken und graben die Beiden je nach Jahreszeit und Laune, aber vorzugsweise:   Löwenzahn (ist ein wahrer Energieriegel von der Wiese, der durch seine Bitterstoffe den gesamten Stoffwechsel … Weiterlesen

Sanft gerüttelt – Dorn-Therapie bei Hunden

Nachdem ich neulich selbst so gute Erfahrungen mit der Methode Dorn gemacht habe und schon nach einer Behandlung wieder schmerzfrei aus der Praxis laufen konnte, wollte ich auch mal miterleben, wie das Ganze bei und mit Hunden funktioniert. Der Patient in Heike Bahrs‘ Naturheilpraxis im Stuttgarter Osten ist eigentlich Tommy. Tommy ist 13 Jahre alt und wurde vor 12 Jahren von seiner Besitzerin aus einer Tötungsstation in Barcelona gerettet. Inzwischen hört er nicht mehr so gut und das Sehen lässt auch nach. Er liebt aber nach wie vor Gemüse, vor allem Rote Beete. Doch noch mehr liebt er seinen Kumpel „Lucky“  der ihm – inzwischen auch schon 11 jährig, aber … Weiterlesen

Wildwechsel

Die Gründe, weshalbTierhalter für Ihre Hunde kochen, sind vielfältig. Ein Grund ist der stetige Anstieg an Futtermittel-Allergien bei Hunden. Durchs Selberkochen kann man herausfinden, auf welche Inhaltsstoffe der Hund allergisch reagiert. Vor allem bei Hunden, die Nierenerkrankungen, Diabetes oder andere Stoffwechselstörungen haben, sollten bestimmte Nahrungsmittel gemieden werden. Beim Selberkochen kann man durch eine Ausschlussdiät sehr schnell herausbekommen, was der Hund verträgt (und was nicht). Außerdem hat man eine Kontrolle über die Zutaten. Eine ausgewogene Mahlzeit sollte aus gekochtem Fleisch oder Fisch, Gemüse und einer Sättigungsbeilage, wie z.B. Kartoffeln bestehen. Wenn man anfängt selbst zu kochen, sollte man genau beobachten, wie der Hund die Mahlzeit verträgt und ggf. das eine oder … Weiterlesen

Bell Cuisine

Nachdem die Stiftung Warentest in ihrem neuesten Heft mal wieder verschiedene Hundefutter mit verheerendem Ergebnis getestet hat, beschlossen Notfellchen Erwin und ich selbst den Kochlöffel zu schwingen.         Nach einem Blick in den Kühlschrank entschieden wir uns für Lachs im Reisbett mit frischem Mangold.                   Das geht ganz einfach, hier ist das Rezept: 200 Gramm frischen Mangold waschen, den Strunk entfernen und dann kurz in kochendem Wasser (ohne Salz) blanchieren und anschliessend zur Seite stellen. 100 Gramm Reis in der doppelten Menge Wasser (ebenfalls ohne Salz) kochen und ca. 5 Minuten vor Ende der Kochzeit 100 Gramm Lachs dazugeben … Weiterlesen