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Ich bin hier bloß der Hund
Anton, der aus einem alten Hütehunde-Geschlecht aus Ungarn stammt, weiß ganz genau worauf es im Leben ankommt: „Du musst die besten Plätze besetzen, wenn du ein gutes Leben haben willst …“ Der beste Platz ist zum Beispiel die Gartenbank neben der Haustüre, mit einem weiches Kissen drauf, ein wenig Sonne und ein bisschen Schatten und dazu ein Hauch von Bratenduft in der Luft … Da fängt er an zu träumen, von der Puszta, von riesigen Herden voller Graurinder, Wollschweinen und Zackelschafen, die es zu bewachen gilt und von seinem mutigen Onkel Ferec, der so manches Zackelschaf vor den Goldschakalen gerettet hat. Von ihm hat er alles gelernt, was für einen Hütehund wichtig ist. Ja, das Leben könnte so schön sein, wäre da nicht Mizzi, die große schwarze Familienkatze, die sich immer heimlich anschleicht und ihm mit ihren scharfen Krallen, seine besten Plätze streitig macht.