Magnum Dogs

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort – und (oft) auch am falschen Ort zur richtigen Zeit

Also ich war endlich mal wieder im Museums Shop. Diesmal im Haus der Kunst und habe dort den Bildband Magnum Dogs entdeckt.

Seit über 70 Jahren dokumentieren Fotografen der berühmten Magnum Agentur (am 27. April 1947 von den vier Fotografen Robert Capa, Henri Cartier-Bresson, David „Chim“ Seymour und George Rodger in New York gegründet) historische Ereignisse, als auch Geschichten, die sich im Verborgenen abspielen.

©Steve McCurry, Kabul, Afghanistan, 2002

Und erstaunlich oft kommen in diesen (Foto-)Geschichten Hunde vor. Allen voran bei Elliott Erwitt, dessen Bildband ich bereits vorgestellt habe.

Magnum Dogs ist also in erster Linie ein Geschichtenbuch – in dem unsere lieben Vierbeiner die Hauptrolle spielen. Während man sich von Seite zu Seite immer mehr in diesen Geschichten verliert, merkt man schnell, dass den Menschen nur die Nebenrollen bleiben. Das ist auch mehr als verständlich, denn wer von kann quasi auf Knopfdruck vor der Kamera sein wahres Ich zeigen und uns damit ein spontanes Lächeln auf die Lippen zaubern oder von einer Sekunde zur anderen zu Tränen rühren?

Der wunderschöne Bildband des Who is Who der Fotografinnen und Fotografen ist in der Originalausgabe bei Thames & Hudson erschienen. 180 Fotos gegliedert in die Bereiche: Streetwise, Best in Show, At the Beach, Behind the Scenes und It’s a Dog’s Life.

©Thames&Hudson

Magnum Dogs, London: Thames & Hudson, 2021. ISBN 978-0-500-54547-8. Die deutsche Ausgabe ist ebenfalls 2021 bei Dumont erschienen. ISBN 978-3-8321-9991-3, Euro 20,00

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