Freudensprünge

Heute starte ich eine lose Folge Dog Spots von Hunden in und um München. Sehr persönlich und sehr individuell, genauso wie die Vierbeiner, die mir ihre Lieblingsplätze verraten haben …

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Toni, 7 Jahre, Border Collie: verbringt den heissen Sommer am liebsten im schattigen Garten und freut sich auf sein abendliches Bad im Starnberger See. Wenn es gegen später etwas ruhiger wird, macht er Freudensprünge im kühlen Nass.

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Wo: Berg am Starnberger See (Ostufer), auf Höhe der Münchner Str. 23-29 führt ein Weg direkt  zum See
Anfahrt: Von München aus: A95 bis Starnberg, A952 Ausfahrt Percha
Parken: auf dem Seitenstreifen direkt an der Straße
Achtung: Rechts des Weges nach unten dürfen keine Hunde ins Wasser, aber links vom Schild aus gesehen, ist eine Abkühlung möglich
Und übrigens: Nicht nur für Hunde ein schöner Platz für eine Erfrischung

Lefty

Lefty unser Sorgenkind aus Süditalien läuft, springt und hüpft eigentlich nur auf seinen Vorderbeinen. Manchmal nimmt er noch den rechten Hinterlauf, doch das linke Beinchen baumelt nur so mit. Wir wissen leider nicht was passiert ist in seinem kurzen eineinhalb Jahre alten Leben. Wahrscheinlich wurde er misshandelt oder irgendwo eingeklemmt … Schmerzen hat er momentan nicht, er tobt umher wie ein Wilder, ist unerschrocken und ein kleiner Frechdachs, den man einfach liebhaben muss. Weiterlesen

Frei Schnauze

Also da muss ich jetzt vielleicht doch ein bisschen ausholen. Wie ihr ja bereits wisst, heißt meine Lieblingsfotografin Elke Vogelsang. Das ist die mit der Hundeschnauzen-Obsession und dem wunderbaren Fotobuch „Nice Nosing you“, das ich euch bereits hier vorgestellt habe. Mit „Nice Nosing you“ unter dem Arm, bin ich letztes Jahr in den Ackermann Kunstverlag in München gestiefelt und habe da einfach mal nachgefragt, ob man daraus nicht einen Kalender machen könnte.

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Hunde fotografiert von Uli Stein

Für den Hund

Uli Stein, Deutschlands erfolgreichsten und bekanntesten Cartoonisten muss man nicht vorstellen. Genial und witzig gezeichnete Hunde, Katzen, Mäuse (die Uli-Stein-Plüsch-Maus sitzt schon unzählige Jahre mit mir auf meinem Sofa), Pinguine, Schweine … und Menschen mit und in schrägen Dialogen. Die Reihenfolge ist übrigens nicht zufällig. Im Vorwort von Uli Steins‘ „Hunde-Fotobuch“ ist folgende Anekdote nachzulesen: In einem Radiointerview wurde er mal gefragt „Wenn Sie an einem brennenden Haus vorbeikommen, am Fenster steht ein Mann mit seinem Hund und Sie wissen, sie können nur einen der beiden retten – für wen würden sie sich entscheiden?“ Seine Antwort, wie aus der Pistole geschossen: „Für den Hund“ …

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Hundeliebe

Carpe diem oder warum wir Hunde lieben

Eigentlich fängt es ganz harmlos an. Katharina von der Leyen, ein Leben-ohne-Hund-sich-nicht-vorstellende Schriftstellerin, Journalistin und Kolumnistin erzählt locker, fluffig und mit viel Selbstironie und gar nicht rührselig von der Liebe zu Hunden. Und von ihren Hunden. Von der Bewusstseinsveränderung beim Leben mit Hund. Vom unterschiedlichen Zeitgefühl unserer Fellnasen im Vergleich zu uns. Warum Hundebesitzer oft orthopädische Matratzen und einen guten Physiotherapeuten benötigen. Oder warum das Hundeleben auch nicht mehr das ist, was es mal war … Weiterlesen

Nice nosing you

Endlich! Elke Vogelsang, die Fotografin mit der Hundeschnauzen-Obsession hat ihren ersten Bildband veröffentlicht. Darin zu sehen sind: über hundert atemberaubend schöne Fotos ihrer drei Hunde:

Noodles, Scout und Ioli.

Wie, wann und warum die Fotografie Leidenschaft und Lebensinhalt wurde, erzählt Elke ebenso spannend, wie von ihren schlimmsten Stunden, Tagen und Monaten, als ihr Mann bewusstlos Im Koma lag. Er hat nur überlebt, weil Noodles und Scout, beide ehemalige Tierschutzhunde, zu Lebensrettern wurden. Inzwischen wurde die Damen-Runde „all good things come in threes“, durch Ioli ergänzt, den sportlich-eleganten einäugigen Frechdachs, der keine schlechte Laune kennt.

Nice nosing you

Nice nosing you

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Ein Hund namens Jimmy

Seit ich die ersten Fotos von Jimmy Choo gesehen habe, bin ich süchtig nach mehr. Und so konnte ich es kaum erwarten, bis die deutsche Ausgabe von „Ein Hund namens Jimmy“ erschien. Als ich nun vor wenigen Tagen ein Rezensionsexemplar des Knesebeck Verlags aus meinem Briefkasten fischte, war meine Freude natürlich riesesengroß! Seither kann ich mich kaum sattsehen und entdecke bei jedem Durchblättern immer wieder neue und liebenswerte Details an den tollen und witzigen Fotos von Rafael Mantesso.

 

Ein Hund namens Jimmy - 03 Weiterlesen

Hundesprache

Mimik und Körpersprache richtig deuten.

Kommunikation kann nur funktionieren, wenn beide Partner die gleiche Sprache sprechen. Für Handlungen und Verhaltensweisen gilt das ebenfalls. Mensch und Hund kommunizieren permanent miteinander. Klappt es mit der Kommunikation bedeutet das ein entspanntes Miteinander, kommt es dabei zu Missverständnissen führt dies zu Stress auf beiden Seiten.

Meine Lieblingsseite im Buch von Barbara Schöning und Kerstin Röhrs ist die Doppelseite mit den Ausdrucksregionen der verschiedenen Rassen. Hier wird sehr deutlich, dass es das Ausdrucksverhalten nicht gibt, denn es variiert von Rasse zu Rasse. Eine leichte Unsicherheit sieht, nicht nur durch den unterschiedlichen Körperbau, beim Australien Shepard ganz anders aus, als bei der Französischen Bulldogge. Im Zusammenleben mit unseren Hunden ist es sehr wichtig, auch kleine Unterschiede im Ausdruck und in der Stimmung zu erkennen und richtig einzuordnen, um darauf angemessen reagieren zu können.

Biuchtipp

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Streicheleinheiten

Streicheln ist eigentlich keine hündische Verhaltensweise oder habt ihr schon mal beobachtet, wie ein Hund einem anderen mit der Tatze über den Kopf tätschelt? Wenn sich zwei Hunde „gut verstehen“ zeigen sie das durch Verhaltenselemente wie gegenseitiges Beknabbern, Belecken, durch Schnauzenzärtlichkeiten, durch Kontaktliegen … aber nicht durch in den Arm nehmen oder streicheln.

Welcher Streicheltyp ist euer Hund?

Streicheleinheiten-01Wie wir alle wissen, lieben unsere Hunde es (meistens), wenn wir sie streicheln. Doch nicht jeder Hund mag kräftig durchgeknuddelt werden. Manche bevorzugen ein sanfteres Angefasst-Werden. Da Hunde genauso unterschiedlich wie wir Menschen sind, mögen auch nicht alle gleich angefasst werden. Manche Hunde mögen es nicht, wenn man sie am Kopf streichelt, lieben es aber wenn man ihnen die Brust krault. Achtet auf die Reaktionen eurer Hunde, dann werdet ihr schnell herausfinden, welcher Art von gestreichelt werden, eurem Hund gefällt und vor allem gut tut. Weiterlesen

Gegen den Strich

Bestimmt hattet ihr auch schon Begegnungen mit Menschen, die einfach und ohne zu fragen auf euren Hund zugelaufen sind, um ihn zu streicheln. Sie wirken dann fast wie ferngesteuert und ignorieren jede noch so freundliche Bitte dies nicht zu tun.

Seele streicheln

Aber warum benehmen wir und viele unserer Mitmenschen uns so „kopflos“? Vielleicht weil unser Berührungssinn einer der wichtigsten Sinne ist den wir haben? Streicheln kann die Physiologie unseres Körpers entscheidend beeinflussen: die Herzfrequenz und den Blutdruck senken, Stress reduzieren, uns beruhigen, das Immunsystem stärken … und es setzt sogar Glückshormone frei.
Wenn wir einen Hund streicheln, streicheln wir unsere Seele. Weiterlesen

5 Hunde im Gepäck

Henry hatte immer nur einen einzigen Wunsch: einen Hund! Wie gerne hätte er auf all die vielen und sehr teuren Geschenke verzichtet, wenn dafür sein sehnlichster Wunsch in Erfüllung gegangen wäre. Doch seine Mutter wollte davon nichts wissen, denn sie hatte so rein gar nichts für Hunde übrig. Henrys Eltern waren reich. Doch ihm war das nicht wichtig. Er brauchte keine fünf Badezimmer und all die Hausangestellten auch nicht. Dafür hätte er sich über irgendetwas Lebendiges gefreut. Doch im ganzen Haus gab es nicht mal eine Spinne und der Garten bestand nur aus säuberlich geharktem Kies.

Buchtipp

 

Dann kam Henrys 10. Geburtstag und statt einem echten Hund, hatte seine Mutter einen Mann in einem Hundekostüm bestellt, der ein Geburtstagsständchen singen sollte. Sein Vater, der seinen Geburtstag mal wieder vergessen hatte, versuchte die Situation zu retten, indem er Henry am nächsten Tag zu „Rent-a-dog“ mitnahm. Das war eine Agentur, die einem geldgierigen Paar gehörte. Sie liehen Hunde für viel Geld für ein paar Stunden oder einen Tag aus. Die Kunden waren Menschen, die mit dem gemieteten Hund irgendeinen Zweck verfolgten. Doch all das wusste Henry nicht, als er sich unter den vielen Hunden, zielsicher einen kleinen Mischling mit dem Namen „Fleck“ aussuchte und sofort ins Herz schloss. Weiterlesen

Ich bin hier bloß der Hund

Anton, der aus einem alten Hütehunde-Geschlecht aus Ungarn stammt, weiß ganz genau worauf es im Leben ankommt: „Du musst die besten Plätze besetzen, wenn du ein gutes Leben haben willst …“ Der beste Platz ist zum Beispiel die Gartenbank neben der Haustüre, mit einem weiches Kissen drauf, ein wenig Sonne und ein bisschen Schatten und dazu ein Hauch von Bratenduft in der Luft … Da fängt er an zu träumen, von der Puszta, von riesigen Herden voller Graurinder, Wollschweinen und Zackelschafen, die es zu bewachen gilt und von seinem mutigen Onkel Ferec, der so manches Zackelschaf vor den Goldschakalen gerettet hat. Von ihm hat er alles gelernt, was für einen Hütehund wichtig ist. Ja, das Leben könnte so schön sein, wäre da nicht Mizzi, die große schwarze Familienkatze, die sich immer heimlich anschleicht und ihm mit ihren scharfen Krallen, seine besten Plätze streitig macht.

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Streuner! Straßenhunde in Europa

Oder: was würde euer Hund heute eigentlich am liebsten tun?

Tierschutz Ausland HundeAuslandstierschutz ist ein brisantes Thema und es gibt dazu die unterschiedlichsten Meinungen. Die einen sagen, daß die deutschen Tierheime bereits überfüllt sind und daß die Hunde aus dem Ausland die Chancen zur Vermittlung der hiesigen Hunde verringern. Dann sind da die Tierschützer, die Hunde aus Tötungsstationen oder aus heillos überfüllten Tierheimen retten, um ihnen so ein besseres Leben oder überhaupt das Leben zu schenken … Und dann gibt es wieder andere Tierschützer, die jeden Hund retten möchten, der auch nur irgendwie auf der Straße leben muss. Dazu kommen die furchtbaren und zahlreichen Bilder von misshandelten, verhungerten, aufgehängten, vergifteten und getöteten Hunden, die wir alle kennen. Weiterlesen

Dackel Ralph erklärt die Welt: Lebe, liebe und sei glücklich

Vor ein paar Wochen habe ich in einem Münchner Museumsshop das Fotobuch „Dackel Ralph erklärt die Welt“ von Serena Hodson entdeckt und begeistert darin herumgeblättert. Und obwohl das Buch bereits 2014 veröffentlicht wurde und es viele von euch bestimmt schon kennen, möchte ich es euch gerne vorstellen, weil es ein Buch ist, das bestimmt NIE in eurem Bücherregal verstauben wird. Dazu ist  dazu ist es einfach zu originell, skurril und witzig. Es ist eines der Bücher das zumindest oben auf liegt. Griffbereit sozusagen.

Also darf ich um eure Aufmerksamkeit bitten:

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Da ist einmal Dackel Ralph*, ambitioniertes Fotomodell und Superdog

 

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Das Tier und wir – Einblicke in eine komplexe Freundschaft

© Blessing

© Blessing

Das Buch:
Über 300 Seiten geballte Informationen: Zahlen, Fakten, Theorien, Forschungsergebnisse, Studien, Trends, Meinungen, Stimmungsbilder, Hintergründe, Historisches …
Das hört sich nach tierisch schwerer Kost an – das Gegenteil ist der Fall: spannende, kritische und trotz des emotionalen Themas sehr sachliche und unvoreingenommene Reportagen, die sehr leichtfüßig daherkommen.

Die Autorin:
Christina Hucklenbroich, ist meine Lieblingsjournalistin und mehrfach ausgezeichnete Wissenschaftsredakteurin. Sie studierte Veterinärmedizin und arbeitet seit 2007 bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Weiterlesen

Kreatives Longieren – ein CrossOver

Agiltiy und Dogdance kennt jeder. Aber habt ihr schon von  JAD-Dogs gehört? Das ist eine noch sehr neue Hundesportart, die von Mica Köppel entwickelt wurde. Bei JAD-Dogs werden Dogdance, Agility und Longieren miteinander kombiniert. Für alle Hunde, für die Dogdance zu kopflastig ist und die bei Agility zu sehr aufdrehen, kann JAD-Dogs eine gute Alternative sein. Durch das Element des Longierens erhält das ganze seinen Rahmen. JAD-Dogs ist für alle geeignet, die Spaß daran haben aktiv eine kleine oder auch größere Choreographie mit Ihrem Hund aufzubauen und einzuüben oder einfach mal etwas Neues ausprobieren möchten. Die einzige Voraussetzung: der Hund sollte gesund und fit sein. Aber auch der Hundehalter, der aktiv mitmacht, sollte schon auch ein bisschen Kondition besitzen.

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